Willkommen bei unserem Geburtsbericht! Auf dieser Seite findest Du drei Versionen des Geburtsberichtes! Einmal aus der Sicht von Mama, einmal aus der Sicht von Papa und einmal aus meiner "Chiara´s" Sicht.
Bevor wir zum Krankenhaus gefahren sind:
Mama: Es ist Dienstag Abend, etwa 22:00 Uhr. Wir kommen gerade von einem gemütlichen Abend bei unseren Nachbarn nach Hause. Eigentlich wollte ich schon viel früher wieder zu Hause sein, aber irgendwie konnte ich Stefan nicht losreißen. Die kleine Chiara machte ganz schön Randale in meinem Bauch. Ich bin dann also erstmal gemütlich baden gegangen. Anschließend habe ich mich zu Stefan ins Wohnzimmer gesetzt. Die kleine tobte immer noch ganz schön rum. Mittlerweile war es etwa 23:00 Uhr. Eigentlich wollte ich ja noch nicht zum Krankenhaus, aber Stefan drängelte und meinte: "...besser einmal zu viel hinfahren als einmal zu wenig...". Eigentlich hatte er ja auch recht, und außerdem lief auch etwas Flüssigkeit bei mir raus. Ich wusste jetzt auch nicht ob es vom baden war oder ob es sich tatsächlich um Fruchtwasser handelte. Lange Rede, kurzer Sinn. Wir haben alle Sachen zusammengepackt und sind zum Krankenhaus gefahren!
Papa: Irgendwie war ich ja doch schon angenervt. Da verbringt man einen schönen Abend bei den Nachbarn, und Jenny fällt nichts besseres ein als nach Hause gehen zu wollen. "Komm jetzt..." - "Lass uns endlich gehen" - "Ich bin müde" - "Ich möchte noch baden gehen". Welcher Mann kennt das nicht? Immer wenn es am schönsten ist, geht es nach Hause! Vielleicht habe ich jetzt ja auch etwas übertrieben. Wie auch immer. Als wir zu Hause waren ist Jenny baden gegangen. Ich habe mich solange vor den Fernseher gehockt. Als sie wieder da war kam dann plötzlich der Spruch: "...guck mal, die tritt schon wieder... - und schon wieder, und so feste". Eigentlich war ich das ja gewohnt, aber diesmal hat es mich doch beunruhigt. So heftig habe ich die kleine noch nie toben gesehen. Ich war natürlich etwas nervös, vielleicht auch unsicher, also habe ich darauf bestanden ins Krankenhaus zu fahren. Die Taschen waren eh schon seit einigen Tagen gepackt, also haben wir uns die Sachen geschnappt und sind ab zum Krankenhaus.
Chiara: Mhhhh, irgendwie finde ich das alles hier gar nicht mehr schön. Draußen ist es total laut. Ich höre ganz viele Stimmen die reden, schreien und lachen. Blöd ist nur, das ich gar nicht weiß was das genau ist, obwohl ich zwei dieser Stimmen schon ganz gut kenne. Wenn ich doch nur wüsste wer das ist? Ich klopf noch mal, vielleicht passiert dann ja was! Oh, ich werde geschaukelt, das mag ich eigentlich, aber irgendwie habe ich hier gar keinen Platz mehr, und außerdem würde ich mich so gerne strecken. Irgendwas passiert da gerade. Es plätschert ganz laut und es wir auf einmal ganz warm da draußen. Die eine Stimme sagt irgendwas. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube sie spricht mit mir. Sie erzählt immer so Dinge wie "Mama dies, Papa das". Wenn ich nur wüsste was sie meint. Und irgendetwas streichelt mich. Das ist ja an und für sich auch ganz schön, wenn ich nur etwas mehr Platz hätte. Ich glaube ich versuche es mal mit treten, vielleicht bekomme ich dann mehr Platz. Ja, es tut sich was. Es schaukelt wieder und ich höre ein brummen, aber mehr Platz habe ich immer noch nicht. Ich versuche es halt weiter.
Am Krankenhaus angekommen:
Mama: An der Pforte des Krankenhauses angekommen, hat Stefan schnell mal geklingelt. Wir haben dann in aller Ruhe dem netten Herrn an der Pforte gesagt was los ist. Dem fällt natürlich nichts besseres ein als uns in den Kreissaal zu schicken. Irgendwie fand ich das dann doch nicht so toll, denn eigentlich dachte ich ja das es noch nicht wirklich soweit ist. Naja, wir haben dann mal auf den Pförtner gehört und machten uns auf den Weg zum Kreissaal.
Papa: In aller Ruhe sind wir zum Krankenhaus gefahren. Zum Glück ist das Krankenhaus gerade einmal fünf Minuten von uns entfernt. wir haben an der Pforte geklingelt und uns wurde prompt aufgemacht. Jenny sagte dann was los ist und der Pförtner schickte uns zum Kreissaal. Als dieses Wort fiel, fing mein Herz an zu rasen. Also das hätte ich nun wirklich nicht erwartet das wir direkt zum Kreissaal müssen, zumal Jenny ja nicht unbedingt der Meinung war, das es jeden Moment los geht.
Chiara: Das brummen hat mir wirklich gut gefallen, dabei kann ich immer ganz gut schlafen. Schade nur das es jetzt aufgehört hat. Dafür werde ich aber wieder geschaukelt. Und das finde ich ja auch ganz schön. Draußen höre ich fremde Stimmen, das ist irgendwie unheimlich. Mal sehen was sonst noch so passiert. Heute ist alles anders, und das finde ich richtig aufregend.
Der Kreissaal:
Mama: Am Kreissaal angekommen, mussten wir wiederum klingeln, eine Hebamme machte daraufhin die Tür auf und bat uns rein. Ich habe ihr gesagt das mein Stichtag bereits zwei Tage zuvor, also am 11.07.2005 war. Ich gab ihr meinen Mutterpass, und anschließend sind wir in den Kreissaal gegangen. Dort musste ich mich dann auf eine Liege legen und die Hebamme schloss mich an das CTG an. Die kleine Maus in meinem Bauch machte ganz schön krach im Bauch. Entweder gefällt ihr das Geräusch des CTG´s so gut, oder sie mag es gar nicht. Immer wieder trat oder boxte sie. Auf eine Art lustig, aber irgendwie auch ein merkwürdiges Gefühl. Nach etwa einer Stunde CTG kam dann eine Ärztin. Sie ging mit mir in ein Nebenzimmer in dem sie eine Ultraschalluntersuchung machte. Dann tastete sie den Muttermund ab. Dabei stellte sie dann auch fest, das meine Blase einen Sprung hatte. Das erklärt natürlich auch warum immer wieder Flüssigkeit aus mir raus lief. Für mich bedeutete das, das ich das Krankenhaus ohne Baby nicht mehr verlassen werde. Stefan wurde zur Anmeldung geschickt, als er wieder da war machten wir uns auf den Weg zu meinem Zimmer.
Papa: Zwar haben wir den Kreissaal schon einmal beim Geburtsvorbereitungskurs begutachten dürfen, jedoch war es diesmal ganz anders. Ich fing langsam an zu begreifen das es nicht mehr lange dauern wird bis wir zu dritt sind. Jenny wurde ans CTG angeschlossen und ich saß die ganze Zeit daneben. Ich saß und wartete. Die Hebamme kam ab und an und hat ein paar Fragen gestellt oder irgendetwas gesagt. Im großen und ganzen eine sehr gemütliche Umgebung, wobei ja eigentlich nicht wirklich viel passierte. Im Hinterkopf hatte ich immer, das ich am nächsten Tag Arbeiten gehen muss und wahrscheinlich viel zu wenig Schlaf bekomme. Es war ja mittlerweile fast 2:00 Uhr morgens. Ich war mir ja nun auch nicht ganz sicher ob es nun soweit ist oder nicht. Nach zirka einer Stunde CTG wurde Jenny von einer Ärztin untersucht. Nach der Untersuchung wurde ich dann zur Anmeldung geschickt. Ich also runter um Jenny anzumelden. Anschließend bin ich noch schnell zum Auto gegangen um die Tasche mit den Sachen zu holen. Als ich wieder oben im Kreissaal war hieß es das wir uns noch etwas ausruhen sollen. Ergo, Jenny bleibt im Krankenhaus und ich muss alleine nach Hause. Na toll, dachte ich! Als ob ich jetzt noch schlafen kann. Selbstverständlich habe ich der Hebamme dann noch meine Telefonnummer gegeben, damit sie mich sofort anruft, wenn sich etwas tut. Ich bin dann noch mit Jenny mit aufs Zimmer gegangen, um mich dann noch mal in Ruhe von ihr zu verabschieden. Dann hab ich mich auf den Weg nach Hause gemacht, und der Pförtner meinte noch ganz nett: "Bis gleich...".
Chiara: Ich werde immer noch schön weitergeschaukelt. Ich könnte zwar mehr Platz gebrauchen, aber das kommt bestimmt noch. Was ist das? Es hat aufgehört zu schaukeln. Und irgendwas drückt sich da ganz eng um die Wand die mich hier so einengt. Das ganze macht immer klopfende Geräusche, das Hört sich ja fast so an wie hier bei mir, nur ist es diesmal ganz laut und nicht hier drin, sondern da draußen. Ich glaube ich muss mich mal bemerkbar machen und ein wenig mehr klopfen und treten. Oh, das ist lustig. Immer wenn ich trete oder klopfe gibt es da draußen ein lautes Geräusch. Das ist ein schönes Spiel, auch wenn ich mich hier kaum noch bewegen kann. Endlich passiert mal was tolles. Es klingelt, ich werde ab und an durchgeschüttelt. Das macht Spaß. Und gerade jetzt wo es so schön ist hört alles auf. Das ist ja blöd, jetzt werd ich nur noch geschaukelt. Und so wie es aussieht hört auch das schaukeln wieder auf. Jetzt ist bestimmt wieder Ruhe. Das passiert irgendwie immer dann, wenn es ruhiger wird. Nichts bewegt sich mehr, jedes mal das selbe. Aber heute lass ich mir das nicht gefallen, denn es ist hier viel zu eng um gemütlich schlafen zu können. Ich werde mir da schon noch etwas einfallen lassen.
Im Krankenzimmer:
Mama: Jetzt war ich ganz alleine, naja fast zumindest. Im Bauch tobte es, jedoch versuchte ich mich etwas auszuruhen. Ich machte die Augen zu und probierte zu schlafen, was leider nicht so wirklich glückte. Im Bauch herrschte viel zu viel Unruhe um schlafen zu können. Ich lag also im Bett und wartete ab was passiert. Da es ja mein erstes Kind sein wird, wusste ich ja auch nicht was genau auf mich zukommt. Nach einiger Zeit wurden die Tritte immer heftiger, sodass ich mich dazu entschloss mich auf den Weg zum Kreissaal zu begeben.
Im Wohnzimmer:
Papa: Ich bin gemütlich nach Hause gefahren und probierte mich etwas zu beruhigen. Es ist schon ganz schön aufregend wenn man weiß das es nicht mehr all zu lange dauern wird bis man Papa ist. Ich habe mich ins Wohnzimmer gesetzt und den Fernseher angemacht um mich abzulenken. Müde war ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht. Wie soll man in Ruhe schlafen können, wenn man damit rechnet, das jeden Moment das Telefon klingelt? Ich habe unsere Nachbarin per SMS über den Stand der Dinge informiert. Danach hab ich mich dann auf die Couch gelegt und Fern gesehen. Es war kurz vor vier als ich dann doch müde wurde. Da habe ich mich dann dazu entschlossen doch rüber ins Bett zu gehen. Ich lag keine zehn Minuten im Bett als das Telefon klingelte. Jenny meinte, ich könne mich dann in aller Ruhe auf den Weg machen. Ja die ist ja vielleicht lustig. Wer kann denn da noch ruhig bleiben!? Ich hab mich schnell angezogen und stürmte den Hausflur runter.
Im Bauch:
Chiara: Es schaukelt gar nicht mehr. Irgendwie habe ich das Gefühl das da draußen nichts mehr passiert. Ich finde das jetzt ganz schön blöd, denn eigentlich gefällt es mir hier gar nicht mehr. Es ist eng, und immer wenn ich trample, boxe oder trete wird es noch enger. Außerdem bin ich gar nicht müde. Im Gegenteil, ich bin total aufgeregt. Ich weiß auch gar nicht warum das so ist. Heute ist sowieso alles anders als sonst. Ich bin mal gespannt ob nicht vielleicht doch noch was passiert. Ich bleibe jedenfalls stur und probiere es weiter mir etwas Platz zu schaffen.
Im Kreissaal:
Mama: Im Kreissaal angekommen hatte ich doch schon zwischendurch wehen! Zunächst hat man mich dann an das CTG angeschlossen. Nach wenigen Minuten hat es dann der Hebamme wohl schon gereicht. Sie meinte dann auch nur noch: "Sie können dann ja schon mal Ihren Freund anrufen". Mir war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz so klar das es jetzt Ernst wird, jedoch machte ich was die Hebamme sagte. Ich habe Stefan angerufen, ihm aber auch gesagt das er sich "langsam" auf den Weg machen kann. So langsam bekam ich Wehen, das merkte ich daran das sich zusammenzog und anschließend wieder löste. Es tat nicht weh, aber angenehm ist nun wirklich etwas anderes.
Im Auto:
Papa: Auf dem Weg zum Krankenhaus sind mir 1000 Dinge durch den Kopf gegangen. Ich war sehr aufgeregt. Teilweise hatte ich tränen in den Augen. Ich sprach mit mir selber: "So Stefan, jetzt wirst Du selber Papa" oder "Unglaublich das Du so etwas auf die Reihe bekommen hast" oder aber auch "Jetzt wird es Ernst für Dich - Zeit Erwachsen zu werden". Tja, jetzt darf ich wohl nicht mehr das Kind in unserem Haushalt sein :-) Erst jetzt wurde mir bewusst das ich innerhalb der nächsten 24 Stunden Vater werde. Das hat mich wirklich berührt. Man weiß ja nicht was auf einen zukommt.
Immer noch im Bauch:
Chiara: Hallo!? Es schaukelt wieder. Das ist aber toll. Ups, was war das? Irgendwie bin ich gerutscht. Hey, was soll das? Ich wollte mehr Platz, aber ich will hier nicht runter rutschen. Das ist komisch, das kenne ich nicht. Hallo?! Was passiert da. Ich trample mal weiter. Das ist ja richtig aufregend heute. Und draußen klopft es auch wieder. Dieses Spiel mag ich, aber das ich jetzt von meinem Lieblingsplatz weggedrückt werde finde ich nicht wirklich toll.
Immer noch im Kreissaal:
Mama: Stefan ist da. Die Wehen werden immer häufiger. Ich war ja froh das er da ist, denn ich wusste das es jetzt Ernst für mich wird.
Zurück im Kreissaal:
Papa: Am Krankenhaus angekommen habe ich wieder beim Pförtner geklingelt. Er machte mir prompt auf und sagte sofort: "Ich sagte ja bis gleich!". Ich habe ihn nur angegrinst und bin einfach nur schnell an ihm vorbeigelaufen, damit ich schnell im Kreissaal bin. Er rief mir dann noch "Viel Glück" hinterher. Mein Herz fing an zu rasen. Dieses mal bin ich aber nicht mit dem Fahrstuhl zum Kreissaal hochgefahren. Ich bevorzugte die Treppe. Zum einen empfand ich diese Variante als die schnellere, zum anderen kann eine Treppe nicht stecken bleiben. Ich weiß, ich bin ein ganz schöner Optimist. Jedenfalls bin ich dann nur knapp fünf Minuten nachdem Jenny mich angerufen hatte im Kreissaal angekommen. Jennifer sah richtig fertig aus und irgendwie kam es mir so vor als würde ich sie nerven. Irgendwie kam ich mir zu diesem Zeitpunkt etwas überflüssig vor.
Wer hätte es anders erwartet? Immer noch im Bauch:
Chiara: Hilfe! Ich rutsche immer weiter. Und ich weiß jetzt auch nicht was ich davon halten soll. Ich habe mich doch eigentlich ganz wohl gefühlt, wenn es halt nicht so eng geworden wäre. Es schaukelt auch immer ganz doll und ich muss mich immer drehen. So etwas habe ich ja noch nie erlebt. Normalerweise läuft das immer ganz anders ab. Ich bin ja mal gespannt wo das noch hinführt.
Die Geburt:
Mama: Als wir beim Geburtsvorbereitungskurs waren und uns den Kreissaal angesehen haben, hatte ich mir eigentlich vorgenommen auf dem Gebärhocker mein Kind zu bekommen. Ich fand das damals die gemütlichste Art. Aber bekanntlich weiß man ja das eh alles anders kommt als man denkt bzw. plant. Aus diesem Grund lag ich jetzt wohl auch auf diesem Bett. Ich lag schön auf dem Rücken. Die Wehen kamen sehr häufig, sie kamen für etwa eine Minute und waren dann für etwa eine Minute weg. Eigentlich sollte ich ja einen Einlauf bekommen, aber aufgrund der so schnell wiederkommenden Wehen war das nicht mehr möglich. Wie auch immer. Das alles war ganz schön anstrengend, da ich kaum zur Ruhe kam. Das Luft holen viel mir zwischen den Wehen immer schwerer. Ich habe zwar immer probiert mich auf eine ruhige Atmung zu konzentrieren, aber leider ist mir das nicht immer geglückt. Während der ganzen Zeit habe ich meine Umgebung nicht wirklich wahrgenommen. Ich weiß zwar das Stefan und auch die Hebamme sowie die Ärztin mit mir gesprochen haben, aber das ganze lief mehr wie ein Film ab. Schlimm fand ich immer wenn die Hebamme mich dazu überredete mich mal anders hinzulegen. Ständig nervte sie mich. Jetzt mal auf die Seite, und jetzt auf den Rücken, und jetzt mal hinstellen, und dann mal in die Hocke. Egal welche Stellung wir auch ausprobiert haben, bei keiner ging es mir wirklich gut. Mir kam alles vor wie eine Ewigkeit. Ich wollte das alles nur noch schnell hinter mich bringen. Die Wehen wurden immer stärker und kamen so häufig das ich kaum noch zum durchatmen kam. Irgendwann bekam ich dann eine Wehenhemmende Spritze. Endlich hatte ich für etwa 10 Minuten Ruhe. Ich konnte durchatmen und die Hebamme bereitete mich in dieser Zeit auf die nachfolgenden Wehen vor. Sie sagte ich solle die Zeit nutzen um neue Kraft zu tanken. Die hat ja vielleicht leicht reden. Sie muss nicht hier liegen und das alles mitmachen. Ich probierte mich zu konzentrieren. Es war richtig warm im Kreissaal, obwohl das Fenster auf war. Aber was soll man anderes erwarten im Sommer, wenn tagsüber knapp 30° Grad draußen sind. Stefan hielt mir meine Hand und wischte immer mit einem feuchten Lappen mein Gesicht ab. Er hat mich damit ganz schön genervt, jedoch meinte er es ja auch nur gut. Wahrscheinlich wusste er ja auch nicht so recht was er von der ganzen Sache halten sollte. Ich habe ihn ja kaum beachtet, da ich nun wirklich mit anderen Dingen beschäftigt war. Nach den zehn Minuten Wehenpause ging es dann weiter. Die Wehen folgten wieder sehr häufig aufeinander. Und ich fühlte mich echt gequält. Die Hebamme positionierte mich immer wieder anders. Ich hatte keine Lust mehr und das habe ich allen ganz schön deutlich gemacht. Ich schimpfte und fluchte und wollte nur noch nach Hause. Irgendwann meinte die Hebamme dann ich solle doch mal pressen. Wieder so eine tolle Idee. Ich hatte so einen Druck auf Darm und Blase, das ich mich nicht getraut habe zu drücken. Ich wollte auf die Toilette, aber die haben mich nicht gelassen. Stefan fing nun auch an irgendwas zu faseln von wegen das ich drücken soll. Irgendwann habe ich dann doch begriffen das es sein muss. Dann habe ich halt mal gedrückt. Alle lobten mich und meinten ich solle jetzt immer wieder in diese Richtung drücken wenn eine Wehe kommt. Am Anfang viel mir das mit dem Pressen noch schwierig, da ich doch Angst hatte das was mitkommt, aber je öfter ich presste desto leichter viel es mir auch, da alle positiv auf mich einredeten. Ich wollte nicht mehr, ich wollte nur noch raus, nach Hause, ins Bett, schlafen. Die Wehen kamen so oft und ich hatte immer nur so wenig Zeit durchzuatmen. Ich presste und konzentrierte mich auch darauf in die richtige Richtung zu pressen. Die Hebamme half mir dabei ganz gut. Ich war fertig mit der Welt. Ich hatte einen Punkt erreicht an dem es meiner Meinung nach nicht mehr weiter ging. Immer wieder redeten alle auf mich ein und alle waren gegen mich - zumindest hatte ich zu diesem Zeitpunkt einen solchen Eindruck. Die Hebamme meinte dann irgendwann: "Gib mir mal Deine Hand und fühl mal. Du kannst den Kopf schon fühlen". Ich schrie laut "Nein". Ich hatte Angst davor. Das hatte ich auch schon Wochen vorher zu Stefan gesagt das ich das nicht machen werde. Ich denke schon das es die ein oder andere Frau motiviert wenn sie den Kopf fühlen kann, aber mir machte das richtig Angst. Ich presste weiter, mir blieb ja auch nichts anderes übrig. Stefan fing dann auch immer an und sagte "Press weiter, ich kann den Kopf schon sehen". Das motivierte mich ja auch, aber ich konnte einfach nicht mehr. Auch die Ärztin sagte jetzt das es nicht mehr lange dauern wird. Noch zwei bis drei mal solle ich mich auf das pressen konzentrieren. Ich habe das dann auch gemacht. Ich presste, einmal, zweimal und beim dritten mal fühlte ich einen starken schmerz. Dann hieß es: "Der Kopf ist raus, jetzt noch einmal pressen". Gesagt getan. Ich hörte die kleine schreien. Stefan nahm mich im Arm und weinte gemeinsam mit mir. Ich wollte endlich meine Kleine Maus auf den Arm haben. Man gab Sie mir. Endlich war unsere kleine Familie komplett. Einen schöneren Moment habe ich noch nie im Leben erlebt. Alles was zuvor geschehen ist war vergessen. Es war zwar im Moment der Geburt schlimm und kam einen vor wie eine Ewigkeit, aber wenn man dann das kleine Glück im Arm hält ist alles nur noch halb so schlimm. Nach ein paar Minuten nahm man mir die Kleine weg. Stefan ging sie mit der Hebamme messen und wiegen. Da ich einen Dammschnitt bekommen habe wurde ich noch zugenäht. In der Zwischenzeit hatte Stefan unsere kleine Maus auf dem Arm. Ich hörte Sie schreien und konnte auch sehen wie Stefan die kleine Chiara im Kreissaal hin und her trug.
Papa: Ich musste mir ja viele Geschichten von Vätern anhören. Viel Blut, viel dies, viel das... Trotz allem bin ich wieder erwarten ziemlich ruhig. Ich bin ja eher so der Typ der einen schwachen Magen hat. Blut sehen kann ich gar nicht. Ich habe vorher auch immer gesagt das die Ärzte sich wahrscheinlich im Kreissaal mehr um mich kümmern müssen als um Jenny. Aber ungewöhnlicherweise war ich wirklich die Ruhe selbst und habe einfach nur abgewartet was passiert. Ich war neugierig, eigentlich konnte ich es kaum noch abwarten. Es war schon alles sehr interessant. Jenny lag auf dem Bett und hatte eine Wehe nach der nächsten. Ich bekam ja schon zuvor einen Waschlappen und das war glaube ich auch gut so. Wenn man erstmal im Kreissaal steht kommt man sich schon irgendwie Hilflos vor. Die Freundin liegt vor einem und quält sich ab und die Hebamme und die Ärztin sitzen da und schauen einfach nur. Ich hatte aber meinen Waschlappen, den konnte ich drücken und damit konnte ich Jenny das Gesicht abwaschen, den sie schwitzte so doll das ihr alle zwei Minuten die Schweißperlen runterkullerten. Zwischen den Wehen habe ich also immer ihr Gesicht abgewaschen und ich habe sie dann immer gefragt ob sie nicht evtl. einen Schluck Wasser trinken möchte. Sie redete aber nicht mit mir, sie schüttelte nur den Kopf. Ich kam mir vor wie ein Hampelmann. Ich konnte nicht wirklich helfen. Ich war auch irgendwie traurig. Wenn ich so gesehen habe wie Jenny leidet hatte ich schon fast Tränen in den Augen. Ich hätte ihr so gerne die Schmerzen abgenommen, aber leider geht das ja nicht. Vorher hatten wir ja mit der Hebamme abgesprochen das wir es zunächst ohne PDA probieren würden, aus diesem Grund hielt die Hebamme wahrscheinlich auch zwischendurch immer wieder Blickkontakt mit mir. Schließlich müsste ich ja auch wissen wie viel man Jenny zumuten kann. Da sie schon ziemlich schnell anfing rum zu jammern machte ich mir da schon so meine Gedanken. Ich war ja vielleicht gerade mal eine halbe Stunde da und sie macht schon so viel Randale. Ich hatte keine Uhr dabei also konnte ich auch immer nur spekulieren wie lange ich da war. Und das Zeitgefühl war wohl ganz daneben. Ich konnte mich nur auf den Sonnenaufgang verlassen. Es war noch dunkel draußen, also kann ich so lange auch noch nicht hier drin sein. Jenny musste sich dann zwischendurch auf bitten der Hebamme umdrehen oder auch mal aufstehen. Sie wollte das alles nicht. Sie jammerte rum. Das tat mir so leid. Ich konnte nichts tun. Teilweise musste die Ärztin auch mal etwas lauter mit Jenny reden, damit sie sich nicht aufgibt. Sie wollte einfach nicht mehr, und wir versuchten immer wieder auf sie einzureden, was dann auch immer wieder für ein paar Minuten gut ging. Jenny war tapfer, sie hat sich immer wieder berappelt. Man hat gemerkt das es ihr schwer fällt. Zwischendurch gab es einen Moment wo es dann nicht mehr ging. Da konnte ich nicht mehr ruhig sein und habe dann gesagt das sie jetzt nicht einfach nach Hause gehen kann. Ich weiß nicht mehr genau was ich gesagt habe, allerdings war ich glaube ich doch etwas hart zu ihr. Trotz allem hat mein verbaler Ausbruch wohl geholfen. Jenny machte weiter und sie machte es wirklich gut, dafür das die Wehen so schnell hintereinander gekommen sind. Irgendwann gab die Hebamme dann eine Wehenstillende Spritze. Jenny war wirklich ziemlich fertig. Endlich hatte sie ein paar Minuten um sich zu berappeln. Entspannen kann man sich in so einem Moment wohl nicht, aber diese Auszeit tat ihr richtig gut. Sie konnte wieder ruhig durchatmen und sie kam endlich mal dazu einen Schluck Wasser zu trinken. Draußen wurde es langsam heller. Es muss also so etwa 5:30 Uhr gewesen sein. Währen der Auszeit haben wir nochmals auf Jenny eingeredet das sie sich konzentrieren soll und die Pausen zwischen den Wehen gut nutzen soll, auch wenn sie nur kurz sind. Die Wehen setzten dann nach ungefähr zehn Minuten wieder ein. Jetzt hieß es dann auch sie solle doch mal versuchen zu pressen. Jenny traute sich zunächst nicht, doch dann hatte sie wohl doch begriffen das es keinen anderen Weg für sie gibt. Scheinbar ist Jenny ein Naturtalent, denn die Hebamme lobte sie bereits nach dem ersten Pressen und meinte das sie jetzt bei jeder Wehe in diese Richtung pressen solle. Zu diesem Zeitpunkt war ich echt schockiert, denn damit hatte ich dann doch noch nicht gerechnet. Ich dachte warum Pressen!?! Die ganze Zeit hatte sie doch nur Wehen und gepresst hat sie nun wirklich noch nicht. Die Hebamme fühlte bereits den Kopf. Das hatte mich alles etwas verwirrt, da bis jetzt wirklich noch nichts außergewöhnliches geleistet worden ist. Wie auch immer, ich hab mir das ganze Spielchen weiter angesehen. Die Hebamme machte jetzt das CTG an den Kopf der kleinen Fest mit einem Saugnapf oder so etwas in der Art. Dadurch konnte man dann den Herzschlag besser hören. Ich konnte jetzt den Kopf auch schon sehen. Man hat Jenny angeboten ihn mal anzufassen, jedoch hatte sie große Angst davor. Ich fing jetzt an mit zu pressen. Habe mitgeatmet und mitgedrückt. Ich muss wie ein Affe ausgesehen haben, gut das es kein Beweismaterial davon gibt. Nach mehrfachen pressen verzweifelte ich schon. Der Kopf kam und kam einfach nicht weiter raus. Ich dachte immer noch ein bisschen mehr pressen und der Kopf kommt ganz durch. Die Ärztin nahm jetzt eine Schere und ich wusste das dies nur Dammschnitt bedeuten kann. Die Hebamme nahm den Kopf in die Hand und die Ärztin hielt die Schere and Jennys Scheide. Bei der nächsten Wehe hat Jenny dann gepresst und die Ärztin schnitt den Damm. Jenny schrie ganz laut und der Kopf der Kleinen Maus kam zum Vorschein. "Jetzt noch einmal pressen", sagte die Hebamme und schwupp der Rest von Chiara war draußen. Ich war schockiert, und mir blieb für einen Bruchteil von Sekunden der Atem stehen. Die Ärztin schüttelte den Kopf. Die kleine Maus war kreide Bleich und die Nabelschnur war zweimal um sie gewickelt. Einmal um den Hals und einmal um den Körper. Schnell wurde die Nabelschnur von der Kleinen abgemacht. Sie spuckte sofort Fruchtwasser und fing an zu schreien. Mir ist noch nie so ein Stein vom Herzen gefallen als ich sie schreien hörte. Ich nahm Jenny im Arm und die Gefühle sind mit mir durchgegangen. Ich war so froh das die kleine schreit und ich war so glücklich wie noch nie in meinem Leben. So etwas habe ich noch nie erlebt, so einen schönen Moment kann einfach nicht beschreiben, den kann man nur selber erleben. Ich wurde gebeten die Nabelschnur durchzuschneiden. Und Achtung aufgepasst: Der junge stolze Vater hat diese Aufgabe locker gemeistert. Ohne Probleme, ohne umzukippen. Damit hätte ich nie gerechnet. Ich hatte eine ruhige Hand wie selten. Kein Zittern! Man bin ich gut :-) Dann bin ich mit der Hebamme die Kleine messen und wiegen gegangen. Während Jenny von der Ärztin den Damm zugenäht bekommen hat, habe ich die schreiende Chiara durch den Kreissaal getragen. Der stolze Vater und seine kleine Tochter. Diesen Moment muss man einfach genießen, denn so ein Moment kommt so schnell nicht wieder vor.
Chiara: Oh je, alles drückt sich hier immer zusammen und dann auf einmal habe ich wieder richtig viel Platz. Das ist schon komisch. Und ich rutsche immer weiter runter. Das macht mir irgendwie Angst, denn das ist ganz schön anstrengend. Viel lieber möchte ich da an dem Platz bleiben wo ich vorher auch war, obwohl ich ja doch zugeben muss, das ich neugierig bin wo ich jetzt hinkomme. Es wird immer enger hier drin und das mag ich gar nicht. Draußen höre ich ganz viele Stimmen, eine davon kenne ich ganz gut, aber die anderen beiden höre ich heute zum ersten mal. Alles wackelt hier, und dieses Klopfgeräusch von dem ich sonst immer eingeschlafen bin klopft heute ganz feste und viel schneller wie sonst. Ich bin ja so aufgeregt was da passiert. Ups jetzt bin ich schon wieder gerutscht. Und irgendwie hat sich hier gerade alle gedreht. Ständig dreht sich hier alles. Dadurch rutsche ich auch immer weiter. Es wird wird hier immer enger, ich will endlich wieder mehr Platz haben. Ich klopf mal, vielleicht hilft mir dann ja einer. Ohje, das war wohl keine gute Idee, ich bin schon wieder weiter gerutscht, es ist jetzt noch enger. Ich fühle mich gar nicht wohl. Ich bin total aufgeregt und habe Angst, gleichzeitig möchte ich aber auch endlich mal wissen was da passiert. Hoppla, was ist das denn nun? Irgendwas ist an meinem Kopf, und die Klopfgeräusche hören sich nun auch ganz anders an. Die sind viel lauter und die klopfen im gleichen Rhythmus wie die Klopfgeräusche in meinem Bauch. Es ist hier verdammt ungemütlich, und an meinem Kopf wird es auf einmal ganz kalt. Das Gefühl kenne ich ja noch gar nicht. Bis jetzt war es immer mollig warm. Ich werde hier immer mehr runtergedrückt und am Kopf wird es auch immer kälter. Was ist das denn jetzt schon wieder. Die Stimme die immer mit mir spricht schreit auf einmal ganz laut und oh je, ich flutsche ganz schnell aus diesem engen raus. Ahh, mir ist kalt und es ist auf einmal so hell. Ich kann meine Augen gar nicht aufmachen. Ich glaube ich schreie erstmal. Das war ganz schön aufregend und irgendwie habe ich jetzt Angst. Es ist so kalt und so hell, aber dafür habe ich ganz viel Platz! Ohhh, endlich wird es wieder wärmer. Mir ist ja so kalt. Die andere Stimme die ich kenne redet jetzt zu mir, aber komischerweise hört sich das jetzt so anders an. Es scheint fast so als hätte wäre die Stimme direkt neben mir. Das beruhigt mich auf der einen Seite, aber trotzdem kann ich nicht aufhören zu schreien. Das alles war doch etwas zu aufregend für mich. Ich könnte jetzt was zu essen vertragen und danach schön eine Runde schlafen. Vielleicht geht es mir dann auch wieder besser.
Nach der Geburt im Ruheraum:
Mama: Zum ersten mal kann ich in Ruhe meine Tochter genießen. Zum ersten mal liege ich hier gemeinsam mit Stefan und unserer kleinen Tochter Chiara im Ruheraum. Wir begutachten unser kleines Meisterstück. Sind auch alle Finger da? Und wie schaut es mit den Füßen aus? Alles komplett. Ich bin so stolz, so glücklich und so erleichtert das ich endlich die kleine Chiara im Arm halten kann. Neun lange Monate musste ich auf diesen Moment warten, und je näher der heutige Tag gekommen war, umso ungeduldiger war ich. Chiara ist dann auch ganz schnell neben mir im Bett eingeschlafen. Somit hatte ich Zeit mich selber zu begutachten. Oh, der Bauch ist ja ganz dünn, und wenn man drauf drückt ist er richtig schwabbelig. Schon unglaublich das vor wenigen Minuten noch ein ganzes Baby da drin war. Schon jetzt sieht man nicht mehr viel davon, wollen wir mal hoffen das es auch so bleibt :) Die Geburt war doch ganz schön anstrengend, auch wenn sie nur etwas mehr wie zwei Stunden gedauert hat. Ich bin froh wenn ich gleich in meinem Zimmer bin, um endlich zu schlafen. Und das tollste daran ist, ich kann endlich mal wieder auf dem Bauch einschlafen. Wie ich das doch vermisst habe :)
Papa: Endlich Ruhe :) Jetzt sind wir eine kleine Familie. Jenny liegt mit Chiara im Bett und ich sitze daneben. Ein richtig schöner Moment. Den habe ich dann auch erstmal genossen. Nach einer viertel Stunde habe ich mich dann mal kurz von Jenny und Chiara verabschiedet. Ich bin runter gegangen und habe erstmal eine Arbeitskollegin darüber informiert, das ich Papa geworden bin und heute nicht mehr arbeiten kommen werde. Anschließend habe ich die Familie angerufen. Und dann bin ich schnellstmöglich wieder nach oben gerannt um jeden nur erdenklichen Augenblick mit den zwei süßen Mäusen zu verbringen. Langsam wurde ich müde. Ich wartete dann noch bis Jenny in ihr Zimmer konnte. Dann habe auch ich mich verabschiedet, denn auch Jenny sah ziemlich müde aus. Somit haben wir drei uns erstmal eine Auszeit gegönnt und haben uns alle schlafen gelegt!
Chiara: Puh, so eine Aufregung. Ich bin ja so müde. Es ist zwar hell hier, aber dafür habe ich sooo viel Platz. Und die beiden Stimmen die ich früher immer gehört habe kann ich jetzt noch viel besser hören. Und wisst ihr was das beste ist. Ich kann sogar sehen woher diese Stimmen kommen. Da sind zwei so dunkle Flecken in dem hellen Licht und genau von da kommen die Stimmen jetzt. Diese Flecken berühren mich und das gefällt mir. Hier fühle ich mich endlich wieder wohl. Ich hatte schon Angst das es immer enger wird, aber im Gegenteil. Hier ist alles total anders und richtig aufregend. Hoffentlich gibt es hier noch mehr für mich zu entdecken. Ich werde jetzt aber erstmal schlafen, denn das war heute wirklich ein anstrengender langer Tag für mich. Gute Nacht.
Ich hoffe Euch hat diese Geschichte hier gefallen. Wenn Ihr wissen wollt was sonst noch alles nach der Geburt von mir passiert ist, könnt ihr dieses in meinem Bildertagebuch nachlesen und teilweise auch sehen! Also, ich hoffe dann wir sehen uns bald wieder, denn ich erlebe täglich neue aufregende Abenteuer! Liebe Grüße Eure Chiara mit Mama Jenny und Papa Stefan!